Kurzportrait

Wegen baulichen Mängeln und betrieblichen Anforderungen muss das Freibad Marzili saniert werden. Es ist vorgesehen, vier Module etappenweise umzusetzen.
Das Bueberseeli beim Freibad Marzili wurde bis Sommer 2019 saniert.

Die Wasserstrategie der Stadt Bern

Sanierung Freibad Marzili

Wegen baulichen Mängeln und betrieblichen Anforderungen muss das Freibad Marzili saniert werden. Es ist vorgesehen, folgende Module etappenweise umzusetzen: Die Schwimmbecken sollen saniert oder ersetzt werden (1). Die dezentrale Infrastruktur soll aufgewertet werden (2). Das Betriebsgebäude mit Restaurant soll ersetzt werden (3). Der alte Aarelauf soll wiederhergestellt werden (4). Über die Umsetzung einer Öffnung des alten Aarelaufs wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
Diese vier Module dienen als Grundlage für den Studienauftrag, der 2020 starten wird. QM3 stellt hier eine Quartierexpertin. Das Siegerprojekt wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 präsentiert, so dass mit dem Umbau ab 2024 begonnen werden kann.
Die Bevölkerung konnte noch vor dem Studienauftrag an einzelnen Tagen im Sommer 2019 einen Informationsstand beim Bad besuchen und an einem Abendworkshop teilnehmen. Zwei Badegäste werden per Los ebenfalls in die Jury des Studienauftrags gewählt. Der Schlussbericht zum Partizipationsprozess liegt vor und kann unter bern.ch/zukunft-marzili heruntergeladen werden.
 

Baustart Bueberseeli mit Schwimmkanal

Die Bauarbeiten für das Bueberseeli mit Schwimmkanal haben im Oktober 2018 begonnen und sollten im Mai 2019 abgeschlossen sein.
Das Bueberbecken im Freibad Marzili muss saniert werden, da Schäden an der Konstruktion gesichtet wurden. Da im Bueberseeli zudem schon seit Jahren eine fortgeschrittene Verlandung vonstattengeht, ist der See schon länger nicht mehr zum Schwimmen geeignet.
Die entsprechende Sanierung läuft seit Anfang Oktober 2018. Die Steganlage mit aareseitiger Abschlusswand und offener Garderobe wird vollständig erneuert. Ein offener Kanal von der Aare direkt in das Bueberseeli wird zusätzlich gebaut, was bedeutet, dass die Schwimmer*innen von der Aare direkt in den See schwimmen können. Als weitere Massnahme wird die Auswasserungsstelle für die Aarebötler*innen verbreitert, so dass der Ausstieg einfacher klappen sollte.
Die Bauarbeiten sollten voraussichtlich im Mai 2019 abgeschlossen sein und etwa 5,82 Millionen gekostet haben.
Der Stadt Bern schwebt vor, dass dank der Sanierung der «Bueber» wieder zu einem attraktiven Ort im Marzili werden kann. Breite Bevölkerungsgruppen sollen ihn nutzen können.