Neue Buslinie Bern SĂĽd (Linie 31)

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 nimmt BERNMOBIL eine neue Tangentialverbindung in Betrieb. Die Buslinie 31 fährt neu von Niederwangen nicht nur bis zum Europaplatz, sondern weiter über das Fischermätteli und den Eigerplatz bis zur Brunnadernstrasse.
Die Stadt Bern will vermehrt tangentiale Linien anbieten. Diese verbinden Quartiere direkt miteinander. Die neue Tangente Bern Süd (Linie 31) fährt neu ab Europaplatz via Huberstrasse ins Fischermätteli und über die Weissenstein- und Schwarzenburgstrasse zum Eigerplatz. Dort verläuft sie parallel mit der Linie 28 ins Sulgenau und über die Monbijoubrücke bis zur Brunnadernstrasse.
Die neue Linie wird in das bestehende ÖV-Netz eingebettet. Es bestehen Umsteigemöglichkeiten auf das S-Bahnnetz, auf die Tramlinien 3, 6, 7, 8 und 9 sowie auf die Buslinien 10, 17, 19 und 28.
Die Tangente Bern SĂĽd kann von Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr im durchgehenden Viertelstundentakt benutzt werden.
Die Tangente Bern Süd läuft vorerst drei Jahre im Versuch. Werden die Kosten gedeckt und ist die Nachfrage gross genug, kann die Linie per Dezember 2021 ins Grundangebot aufgenommen werden.

QM3 hat bei der Stadt Bern und bei Bernmobil nachgefragt, wie das Problem mit dem Bahnhof Weissenbühl angegangen wird. Die neue Buslinie fährt den Bahnhof nicht an, weil dies der Bus 28 schon macht, was wiederum den Anwohnern der Südbahnhofstrasse massiv widerstrebt.
Bernmobil hält an der Verlängerung der Linie 28 bis zum Bahnhof Weissenbühl fest. Sie sind überzeugt, dass die derzeit geringe Nutzung noch ansteigen wird. Im Oktober 2018 soll die Auslastung nochmals angeschaut werden. Die neue Linie 31 kann aus Kostengründen nicht über den Bahnhof Weissenbühl gehen. Die geplante Linienführung vom Bus 31 soll eine schnelle Verbindung zwischen Europaplatz, Eigerplatz und Stadtteil 4 ermöglichen.

Die LinienfĂĽhrung vom neuen Bus 31

Verlängerung Buslinie 11

Die Verlängerung der Linie 11 bis zum Warmbächliweg ist in der Planung. Die Linienverlängerung ist vom Grossen Rat 2017 im kantonalen Angebotsbeschluss 2018-2021 beschlossen worden. Die Projektierung der nötigen Infrastrukturen für diese Massnahme ist weitgehend abgeschlossen. Für den städtischen Kostenanteil soll dem Stadtrat bis Mitte 2018 ein Kreditantrag gestellt werden. Mit diesem Zeitplan ist sichergestellt, dass die verlängerte Linie 11 zum Zeitpunkt des Bezugs der ersten Ausbauetappe der Überbauung Warmbächliweg in Betrieb gehen kann und damit die ÖV-Erschliessung des neuen Quartiers von Beginn an sichergestellt ist.
Konkret ist geplant, dass auf der Friedbühlstrasse 2 Fussgängerstreifeninseln gebaut werden. Beim Federweg wird ein Engnis geplant. Es werden dafür diverse Parkplätze gestrichen. Der Fussgängerstreifen dort bleibt. Die Wendeschlaufe ist neu bei der Schenkstrasse. Die Endstation ist beim Fussballplatz. Alle Fussgängerstreifen dort bleiben. Diverse Werkleitungen müssen ersetzt werden. Es braucht zudem neue Strassenbeläge und Fahrleitungen. Der Park am Federweg soll mit Grünbepflanzung und Bänken aufgewertet werden. Im Mai 2018 läuft die Vernehmlassung mit den Verbänden und QM3. Ab 2020 soll gebaut werden.