Neue Veloachse und Sanierung Schwarztorstrasse

Für Velofahrer*innen ensteht neu eine direkte Verbindung von der Innenstadt Richtung Westen. Die neue Veloachse führt unter anderem über die Schwarztorstrasse, die bisher nur als Einbahnstrasse befahrbar war. Zukünftig werden Velos von der Sulgeneckstrasse in Richtung Loryplatz stadtauswärts fahren können.
Um den Velogegenverkehr zu ermöglichen, werden von September 2018 bis Sommer 2020 diverse Bauarbeiten mit Lärmemissionen und Verkehrsbehinderungen nötig sein.
Bei Fragen steht Ihnen Projektleiter Simon Mosimann vom Tiefbauamt der Stadt Bern gerne zur Verfügung: Tel. 031 321 65 22,
simon.mosimann@bern.ch

Velo-Offensive

Die Velohauptrouten sind ein Hauptelement der Velo-Offensive. Nach den Plänen des Berner Gemeinderats soll der Anteil der Velofahrenden am Gesamtverkehr in der Stadt Bern bis 2030 auf 20 Prozent ansteigen. Wichtiger Teil dieser Velo-Offensive ist der schrittweise Ausbau des Veloroutennetzes – dies mit dem Ziel, die Sicherheit und die Attraktivität des Velonetzes zu erhöhen. Geplant sind radiale Routen, die via Zentrum in die verschiedenen Aussenquartiere führen. Ausserdem sollen ein bis zwei tangentiale Routen, welche die geplante Fuss- und Velobrücke Breitenrain-Länggasse einschliessen, die Verbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen sicherstellen. Die erste radiale Route, die Velohauptroute Wankdorf, wurde im Sommer 2016 in Betrieb genommen, jene zwischen Bern und Köniz dürfte in der zweiten Jahreshälfte 2019 durchgehend ausgebaut sein.

Velo-Freizeitanlagen

Es gibt einen Auftrag des Gemeinderates. Die Grundidee wird stadtweit verfolgt. Es gibt Angebote für die Kleinsten (Velo-Spielplatzanlagen). Die sogenannten Pumptracks sind für die etwas Älteren geplant. Die nächst Älteren, die Jugendlichen sollen kombinierte Rollsportanlagen und Jumptrails bekommen. Des Weiteren sind Spezialanlagen geplant: Bike-Poloplatz, Trial-Park und Verkehrspark (fest installiert). Im Stadtteil 3 sind diverse Projekte geplant. Die Vernehmlassung läuft.

Die geplanten Standorte im Stadtteil 3

Veloverleihsysten

August 2018: - Der Gemeinderat hat als Ergänzung zum öffentlichen Veloverleihsystem «Velo Bern» von PubliBike ein privates Verleihangebot der Schweizer Firma smide bewilligt. Die Bewilligung gilt für fünf Jahre.
- Nachdem zahlreiche Velos von PubliBike entwendet wurden, wurden diese eingesammelt. Sobald die Schlösser verbessert wurden, kann man die Velos wieder ausleihen.
Juni 2018: Das Veloverleihsystem «Velo Bern» wurde Ende Juni 2018 offiziell eröffnet. Die aktuell 70 Stationen werden laufend bis 2020 auf rund 200 Stationen mit rund 2400 Velos ausgebaut. Die Hälfte der Flotte sind E-Bikes.
Mai 2018: Das Veloverleihsystem «Velo Bern» nimmt Form an. Nach dem positiven Bauentscheid des Regierungsstatthalters beginnen Anfang die Arbeiten für die Installation der Ausleihstandorte. Ende Juni gehen die ersten 60 Stationen mit rund 700 Velos in Betrieb. Noch keine Standorte werden Ende Juni im Stadtteil 3 zur Verfügung stehen, wo sich das Verfahren aufgrund von Einsprachen verzögert.
April 2018: Das Berner Veloverleihsysten kann anrollen, nachdem das Bundesgericht eine Beschwerde gegen das Veloverleihsystem von Publibike abgelehnt hat. Es soll noch vor den Sommerferien starten. Hier geht es zum Artikel im Bund
Gemäss einem laufenden Baugesuch sind im Stadtteil 3 27 Veloabstellplätze der Firma PubliBike geplant. Die Einsprachefrist lief bis und mit 6.4.2018.

Die Standorte von Velo Bern

Velohauptrouten

Mai 2018 - Es gibt schon diverse Velohauptrouten in der Stadt Bern. Den Stadtteil 3 betrifft jetzt die neue Velohauptroute nach Westen: Velohauptroute Bern-Bethlehem-Brünnen. Die Velohauptroute ist Teil der Velooffensive. Die neue Infrastruktur soll von allen Generationen genutzt werden. Sofortmassnahmen sind bereits ab 2019 geplant. Es sind zwei parallell laufende Routenführungen geplant, einen Nord- und einen Südast. Folgende Schwerpunktgebiete gibt es auf den beiden Ästen:
Nordast: Laupenstrasse Ost; Laupenstrasse West; Inselplatz; Murtenstrasse Raum Insel/Bremgartenfriedhof; Forsthauskreuzung (ASTRA); Murtenstrasse entlang Bremgartenwald (Eigentum Kanton)
Südast: Freiburgstrasse Insel-Areal; Freiburgstrasse Holligen Ost; Freiburgstrasse Holligen West; Europaplatz

05.04.2018 - Der Gemeinderat hat zuhanden des Stadtrats einen Kreditantrag für die Umsetzung der zweiten Etappe der Velohauptroute Bern-Eigerplatz-Köniz verabschiedet. Wie die Velohauptroute Wankdorf soll auch jene zwischen Bern und Köniz im Winter in erster Priorität - also innerhalb von drei Stunden - von Schnee und Eis befreit werden. Im Juli 2016 wurde in Bern die erste Velohauptroute in Betrieb genommen: Seither können Velofahrerinnen und Velofahrer zwischen dem Wankdorfplatz und dem Stadtzentrum durchgehend auf breiten Radstreifen und mit velogerecht programmierten Lichtsignalanlagen fahren. Bald wird dies auch zwischen Bern und Köniz möglich sein: Die zwei Gemeinden realisieren gemeinsam eine Velohauptroute vom Hirschengraben über den Eigerplatz und die Schwarzenburgstrasse bis zum Brühlplatz in Köniz.
Im Mai 2017 hat der Gemeinderat einen Kredit von 290’000 Franken für die Projektierung sowie erste Realisierungsmassnahmen auf Stadtgebiet bewilligt. Teilbereiche der neuen Velohauptroute wurden inzwischen bereits umgesetzt, so etwa die Markierung der beidseitigen Radstreifen an der Monbijoustrasse, zwischen Eigerplatz und Weissensteinstrasse sowie zwischen der Haltestelle Dübystrasse und der Gemeindegrenze (Schwarzenburgstrasse).
Nun hat der Gemeinderat zuhanden des Stadtrats einen Ausführungskredit in der Höhe von 2,01 Millionen Franken für die Umsetzung der zweiten Realisierungsetappe genehmigt, welcher auch den bereits gesprochenen Projektierungskredit umfasst. Damit werden Koordinationsmassnahmen an den Lichtsignalanlagen für eine Grünwelle für Velos, Belagsausbesserungen an der Schwarzenburgstrasse, der Umbau der Haltestelle Dübystrasse (Velo-Umfahrung) sowie der Neubau der Fussgängerschutzinsel bei der Seite 2/3 Somazzistrasse finanziert. Die beiden letztgenannten Vorhaben sind baubewilligungspflichtig. Wenn es während des Bewilligungsprozesses zu keinen Verzögerungen kommt, kann ab Herbst 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Mit Ausnahme der beiden kurzen Abschnitte bei der Haltestelle Dübystrasse und bei der Kreuzung Schwarzenburgstrasse/Somazzistrasse wird die Velohauptroute bis Ende 2018 durchgängig befahrbar sein.
Die Veloroute Bern-Eigerplatz-Köniz ist Bestandteil des Agglomerationsprogramms, weshalb mit Bundes- und Kantonsbeiträgen von insgesamt knapp 30 Prozent der Kosten gerechnet werden kann.
Weil es für die Attraktivität der Veloverbindungen wichtig ist, dass sie durchgehend und ganzjährig sicher befahren werden können, hat der Gemeinderat gleichzeitig beschlossen, die Velohauptroute Bern-Eigerplatz-Köniz in erster Priorität (innerhalb von drei Stunden) von Schnee und Eis zu räumen. Dies aufgrund der positiven Erfahrungen auf der Veloroute Wankdorf-Bahnhof-Europaplatz-Bümpliz, wo dieses Regime seit 2016 getestet wird.
Auch auf dem Gemeindegebiet von Köniz, wo das Parlament im August 2016 einen Ausführungskredit von knapp 1,4 Millionen Franken genehmigt hat, geht es vorwärts mit der neuen Velohauptroute: Die Verbreiterung der bestehenden und die Schaffung neuer Radstreifen ist noch für das laufende Jahr vorgesehen. Ebenfalls hat die Gemeinde Köniz die Absicht geäussert, auf ihrem Teil der Velohauptroute den Winterdienst zu priorisieren.