Kurzportrait

Damit er auch in Zukunft seine Funktionen erfüllt und als Drehscheibe dient, wird der Bahnhof Bern ausgebaut.
Der Ausbau des Bahnhofs Bern erfolgt in zwei Schritten. Bis zum Jahr 2025 realisieren die SBB und der RBS zwei grosse Projekte:
Der RBS erstellt unterhalb der bestehenden Gleise 2 – 7 des SBB-Bahnhofs einen neuen Tiefbahnhof mit vier Gleisen.
Die SBB baut zwischen der bisherigen Bahnhofsunterführung und der Welle eine zweite unterirdische Passage, die «Unterführung Mitte» mit Zugängen von der Länggasse und vom Bubenbergplatz her.
Die Stadt Bern will abgestimmt auf den Ausbau des Bahnhofs bis 2025 den Verkehr im Bahnhofumfeld neu organisieren und gestalten. Damit sollen die stark wachsenden Passantenströme rasch und sicher vom und zum Bahnhof geführt und Verbesserungen für den Tram- und Busverkehr sowie den Fuss- und den Veloverkehr erzielt werden. Im zweiten Ausbauschritt plant die SBB, den Bahnhof Bern seitlich zu erweitern. Vorgesehen sind vier zusätzliche Gleise unter der Grossen Schanze.

Stand der Planung

QM3 ist in der Begleitgruppe ZBB. Mitte März 2018 begannen die Vorarbeiten zum Bau einer Baustellenplattform über der Laupenstrasse. Mit der Bewilligung der Plattform hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) den letzten Teil des Bahnhofsausbaus bewilligt. An der Laupenstrasse entsteht der letzte von drei sogenannten Angriffspunkten zum Bau des neuen RBS-Tiefbahnhofs. Die benachbarte Finanzmarktaufsicht (Finma) hatte Einsprache gegen das Vorhaben erhoben. Der RBS ist der Finma in den Einspracheverhandlungen entgegengekommen. Der Lärm aufgrund der Nachtarbeiten an der Laupenstrasse kann nicht verhindert werden.