Gaswerkareal

Kurzporträt

Auf dem Gaswerkareal und dem benachbarten Brückenkopf soll ein neues Quartier entstehen. Das neue Stadtquartier soll eine urbane Mischnutzung (Wohnen und Gewerbe) mit öffentlich zugänglichen Freiräumen und attraktiven Naturräumen verbinden. Insgesamt sollen rund 300 bis 500 Wohnungen gebaut werden. Parallel zur Entwicklung des Gaswerkareals soll auch der Gebäudekomplex am westlichen Brückenkopf der Monbijoubrücke weiterentwickelt werden.

Nach den Volksabstimmungen vom 30. November 2025 kann das Areal weiterentwickelt werden. Damals wurden die Zonen mit Planungspflicht deutlich angenommen (Gaswerkareal: 75%; Brückenkopf West: 78%). Die Abgabe im Baurecht und die Kreditaufstockung wurden mit 73% angenommen. Eine Abstimmungsbeschwerde wurde zurückgezogen. Nun geht es darum die Projekte etappenweise umzusetzen.

Im Sektor 1.1 wurde der Projektwettbewerb Ryff-Fabrik gestartet. In zwei ergänzenden Neubauten sollen 40 bis 50 Wohnungen entstehen, die zu 100% preisgünstig sind. Daneben sind Gewerbe-, Dienstleistungs- und Verkaufsflächen vorgesehen.  Der Wettbewerb wurde im März 2026 publiziert. Der Entscheid der Präselektion wird im Mai 2026 erfolgen, so dass im Januar 2027 mit der Bearbeitung begonnen werden kann. Die Ausstellung soll im August 2027 stattfinden. Der Baubeginn ist für 2030/2031 und der Bezug für 2032/2033 geplant. Die QM3 wird mit einer Expertin, einem Experten im Verfahren einbezogen.

In anderen Sektoren erfolgten Ausschreibungen für die Abgabe im Baurecht. Die Ausschreibung der Baufelder für die gemeinnützigen Bauträgerschaften im Baurecht erfolgte Mitte März 2026. Das marktorientierte Baufeld 2B soll Anfangs Mai 2026 im Baurecht ausgeschrieben werden. Die Ausschreibungen für die Baufelder 2E und 2F sind noch offen.

Die laufenden Ausschreibungen sehen eine Konzeptvergabe  (Bewerbende müssen ein Nutzungskonzept vorlegen) und ausschliesslich gemeinnützige Bauträgerschaften vor. Es sind total 26’100 bis 32’500 m2 oberirdische Geschossfläche zu vergeben. Es sollen 200 bis 250 Wohnungen sowie Gewerbeflächen entstehen. Die Eingabe läuft bis am 7. September 2026. Der Vergabeentscheid erfolgt im Dezember 2026.

Die bestehenden Bauten Werkstattgebäude und Gaskessel werden saniert. Ersteres soll eine publikumsorientierte Nutzung ermöglichen. Dabei muss aber an den Erhalt des Baudenkmals gedacht werden. Das Planerwahlverfahren ist für 2026 angedacht. Die Ausschreibung für die Mieter*innen wird ab 2027 erfolgen. Der Start der Sanierung sollte 2028 liegen, so dass das Gebäude ca. 2029/2030 bezogen werden kann.

Der Gaskessel soll erhalten und modernisiert werden. Das Bauprojekt wird 2026 ausgearbeitet, so dass die Realisierung ab ca. 2027 drei bis fünf Jahre laufen kann. Der Betrieb wird immer möglich sein.

2026 wird des Weiteren noch der Abschluss des Hochwasserschutzes und die Realisierung des Kammmolchweihers erwartet. 2027 folgt dann die Dialogphase mit den Bauträgerschaften sowie die Vorstudie Mobilität und die Vorstudie Freiraum. 2028 sollten die qualitätssichernden Verfahren in den Sektoren 1.2 (2A – 2D) und 1.5 beginnen. Für 2029 wird mit dem Abschluss der Sanierung im Marzilibad gerechnet.

Präsentation Stadtverwaltung 2026