Kurzporträt

Kunstplätze ist eine Initiative der "Kommission Kunst im öffentlichen Raum" (KiöR) in Zusammenarbeit mit den Stadtteilen und den Quartieren der Stadt Bern: www.bern.ch/kunstplaetze

Kunstplätze 2020 im Stadtteil 3

Diesen Sommer ist im Stadtteil 3 das Projekt «Kunstplätze» zu Gast, eine Initiative der "Kommission Kunst im öffentlichen Raum" der Stadt Bern in Zusammenarbeit mit den Stadtteilen. Nach Länggasse-Felsenau und Nordquartier ist 2020 der Stadtteil 3 an der Reihe. Die partizipativen Kunstprojekte sind eine einzigartige Gelegenheit, sich mit dem eigenen Wohnort auseinanderzusetzen und diesen neu zu entdecken.
Als Gastgeber für die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler konnten drei Gruppen gewonnen werden, welche im Quartier bereits engagiert sind, aber (noch) nicht Mitglied der Quartierkommission sind. Sie bespielen Orte im Stadtteil, die noch grosses Potenzial haben oder sich gerade besonders verändern. So befassen sie sich auf unterschiedliche Weise mit der Zukunft der Quartiere.
Mit einem Guerilla-Frühstück und phantasievollen Aktionen u.a. zum autofreien Sonntag sorgt der Freundinnenkreis «EinViertel» für Überraschungen im Quartier zwischen Friedenskirche, Drachenspielplatz, Weissenbühl Endstation und Eigerplatz (Facebook: EinViertelinBern). Auf den Spuren der fünf Frauen inspiriert sich zurzeit die junge Textildesignerin Annina Arter für ihren Beitrag zum «Kunstplatz 2020».
Die Wohngenossenschaft Warmbächli (www.warmbaechli.ch) baut gemeinnützigen Wohn- und Arbeitsraum auf dem Areal der ehemaligen Kehrrichtverbrennungsanlage. Ihre Arbeitsgruppe «Kunst am Bau» wird mit Michael Meier und Christoph Franz aus Zürich/Wien zusammenarbeiten. Gemeinsam ist ihnen das Interesse an den sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Gentrifizierung.
Am weitesten fortgeschritten ist das Projekt von Diana Dodson und Reto Leibundgut. Für den Verein Vorpark Holligen (vorpark.ch) wollen sie zwischen alten Familiengärten und neuer Baustelle ein Gartenhäuschen in luftige Höhen stemmen. «Trotzig, charmant und selbstbewusst», so das Künstlerpaar, soll es als Wahrzeichen für den lernenden Park stehen, als Heimat für Geist und Vorstellungskraft – und dabei auch ganz praktisch einen neuen Begegnungsort schaffen, der sich gemeinsam bespielen lässt.
Weitere AuskĂĽnfte erteilt Annina Zimmermann, Fachspezialistin Kunst, Kultur Stadt Bern, 031 321 72 24, www.bern.ch/kunstplaetze

Eine Animation wie das Kunstprojekt im Vorpark von Diana Dodson und Reto Leibundgut aussehen könnte (Animation Dodson&Leibundgut)